"Plan-Do-Check-Act", eine Herausforderung für die Führung

Viele mit Begeisterung (und hohen Honorarkosten bzw. Zeitaufwendungen) gestarteten Programme scheitern häufig. Sie scheitern, weil sie zu starr angelegt waren, weil die jeweils Handelnden nicht die notwendige Unterstützung ihrer Vorgesetzten erhielten, vor allem aber deshalb, weil das Management zwar Programme angekündigt hat, es dann aber an der permanenten und führungsstarken Durchsetzung fehlen ließ. Entscheidend ist auch die Erkenntnis, dass nichts ohne das "Mitnehmen" der Mitarbeiter geht. Noch wichtiger ist die Erkenntnis, dass auch ohne die Beteiligung und uneingeschränkte Führerschaft durch das Top-Management nichts erreicht wird. Verbesserungs- oder Qualitätssteigerungsprozesse lassen sich nur dann dauerhaft am Leben erhalten, wenn die Unternehmensleitung und die obere Führungsebene mit überzeugender Führerschaft die Initiative dazu ergreifen und diese ständig im Sinne eines Wettbewerbs forcieren.  Das stellt ausgesprochen hohe Anforderungen an die Führungskräfte. Es ist niemals leicht, neben dem normalen Arbeitspensum und den ständigen operativen Entscheidungen, die von ihnen abverlangt werden, immer wieder systematisch und regelmäßig die Prozesse anzustoßen, die das Unternehmen vorwärtsbringen sollen, und die Mitarbeiter dabei "mitzunehmen". Die meisten Manager reden neutral von Kunden, von Lieferanten, vom Personal und installieren genormte Systeme, die alles regeln und dann auch noch funktionieren sollen, statt die Menschen dieser Organisationen und deren Partner in das Zentrum des Geschehens zu stellen und deren Kreativität und Innovationskraft in den Mittelpunkt der Qualitätssteigerung zu rücken. (Auszüge aus QZ 02/2015, Ingolf Friederici)

Pfeil & Bogen // Agentur für Volltreffer // Werbeagentur Regensburg Konzeption, Kreation und Realisation: Pfeil & Bogen