Lieferantenmanagement - Probleme bei der Beschaffung

Das wahrscheinlich schwerwiegendste Problem ist, dass bei der Beschaffung oft der Preis im Vordergrund steht und weniger die Qualität der gelieferten Produkte bzw. Materialien oder der bezogenen Dienstleistungen. Fatal ist dabei, dass in der Regel Folgekosten, die durch mangelnde Lieferqualität entstehen, nicht in die Kostenrechnung einfließen, d. h. es findet keine Gesamtkostenrechnung statt. Oft übersteigen die Folgekosten durch Nacharbeit, Stillstände bzw. Verzögerungen, Garantie- und Gewährleistung die beim Einkauf erzielten Einsparungen bei weitem. Der Einkauf wird meistens daran gemessen, wie hoch die Einsparungen bezogen auf die Einkaufspreise sind und nicht an den Gesamtkosten, welche ggf. entstehende Folgekosten beinhalten. Auch Billiglohnländer bergen nicht unerhebliche Risikopotenziale, typischerweise hinsichtlich Qualität, Liefertreue, Imageschädigung (Kinderarbeit etc.) und Haftungsansprüchen (z. B. Verwendung von gefährlichen Stoffen). (Michael Cassel, Qualitätsmanagement nach ISO 9001:2008)

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